Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Die Luft geht raus

Charttechnisch motivierter Handel zerlegt die Spekulationsblase. Aus der Nachrichtenecke werden Freundlichkeiten beigesteuert. Fundamental hat sich kaum etwas geändert. Der Halbwert der Gegenbewegung dürfte überschritten sein. Dem Dollar hilft der Ölpreisverfall kurzfristig auf die Beine. Der Handel ist wegen der Präsidentenwahl in den USA sehr nervös.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Schäden des Sturms Ivan noch nicht komplett beseitigt
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Politische Unsicherheit in Nigeria und Venezuela
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Irak meldet Förderrekord seit Kriegsausbruch
Irak übernimmt Lieferantenhaftung gegenüber Reedereien
Ölarbeiter Nigerias nicht zum Streik bereit
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Aufbau der US-Rohölvorräte geht voran
Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Angebot müsste eigentlich ausreichen
Charttechnik, Gegenreaktion auf überhöhte Preise (starker Einfluss)

Unsere Heizölpreise setzen ihren rasanten Rückgang fort. Seit Mitte Oktober sind sie im Bundesdurchschnitt bezogen auf 3000 Liter Liefermenge um 11% gefallen. Es ist der größte Preisrückgang der letzten 12 Monate. Die laufende Bewegung weckt Hoffnungen auf weiter sinkende Preise. Die unverändert knappe Versorgungslage spricht allerdings eher für ein baldiges Ende des Sinkflugs.

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