Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Die Sorge über einen Double Dip

Am Freitag war die Stimmung wieder einmal gut – in Deutschland. In den USA hingegen wächst die Angst vor einem sog. Double Dip. Er liegt vor, wenn die Wirtschaft ein zweites Mal „abtaucht“. Besonders große Angst hat man, wenn die Wirtschaft sich noch nicht von dem ersten Tauchgang erholt hat. Aktuell wurden schlechtere US-Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht und das Verbrauchervertrauen ist nur im erwarteten Maße gestiegen. Die Verwunderung über die Arbeitsmarktzahlen kann ihrerseits nur verwundern. Bereits letzte Woche hatten wir aufgezeigt, dass ein Vorkrisen-Niveau erst in Jahren erreicht werden wird. Die Ölmärkte ihrerseits sind nach wie vor überversorgt. Solange das so ist, dominieren Aktien- und Devisenmärkte die Stimmung am Ölmarkt. Zum Nachteil des deutschen Verbrauchers kommt aufgrund einer verpatzten italienischen Anleihe-Auktion das europäische Schuldenproblem bzw. die Euro-Schieflage wieder auf die Tagesordnung. Der Dollar erholt sich in den letzten sieben Tagen, während der Ölpreis verliert. Dieses Spiel ist altbekannt und vermindert die Chancen auf fallende Heizölpreise.

preistreibende (bullische) Einflüsse: FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Enttäuschende US-Wirtschaftsdaten
Sorge um die Weltwirtschaft
Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise haben in der letzten Woche ordentlich nachgegeben. An das Tief vom Juli sind sie noch nicht wieder ran gekommen. Heute Morgen halten sie sich etwas stabiler als am Freitagabend. Aus finanztechnischen Gründen ist eine Gegenreaktion nach oben zu erwarten. Fundamental wird sich nicht viel ändern. Gemessen an den Heizölpreisen der letzten Wochen halten wir den aktuellen Heizölpreis für einen günstigen Heizölpreis. Kurzfristig liegt die Gefahr der Gegenreaktion in der Luft. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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