Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Die Woche wird spannend

Hopp oder topp lautet die Devise dieser Woche. In der letzten Woche wurde die Überhitzung der Preise abgebaut. Sie notieren aktuell auf der Höhe des langfristigen Trends. Nun steht der Trend selbst in Frage. Man ist sich im Markt weitgehend einig, dass der Ölpreis nach wie vor durch Spekulation aufgeblasen ist. Ein tieferer Rückgang würde niemanden verwundern. Andererseits hält die Hoffnung auf weitere Gewinne viele Teilnehmer im Markt. Ihre Kontrakte auf steigende Kurse wirken nach dem jüngsten Rückschlag aussichtsreicher. Das größte Hindernis für einen ordentlichen Preisrückgang stellt der Mangel an relativ sicheren Anlagealternativen dar. Daher ist die Sorge berechtigt, dass die Preise so weit steigen, bis die Weltwirtschaft beschädigt ist. Der Dollar macht gerade ein akzeptableres Szenario vor. Er konsolidiert auf tiefem Niveau.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Rückgang der US-Rohölvorräte
Banken und Analysten heben Preisprognosen an
OPEC und Saudi Arabien lehnen Produktionserhöhung ab
Hohe Nachfrage nach Destillaten
Terrorbedingter Produktionsausfall in Nigeria
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Chinas Ölimporte fielen im April
US-Regierung um Dämpfung der Spekulation bemüht
Gedämpfte Nachfrageentwicklung
Schwächephase der US-Konjunktur
US-Regierung will Ölkonsum senken
OPEC baut Förderkapazitäten aus

Unsere Heizölpreise haben den stärksten Preisrückgang der letzten drei Monate hinter sich. Und die Bewegung sieht aktuell noch nicht abgeschlossen aus. Dieser erfreuliche Umstand ändert nichts daran, dass sich die Preise weiterhin auf unerwartet hohem Niveau befinden. Eine Fortsetzung des Preisrückgangs mit deutlicher Beschleunigung wird kaum in der Lage sein, ein altes Preisniveau zurückzuholen. Verbraucher müssen sich bei den Energiepreisen auf eine neue Zeit einstellen. Zur Veränderung des Verbrauchsverhaltens gibt es keine Alternative. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat das bereits akzeptiert. Vielfach werden allerdings Übergangslösungen angewendet. Es mangelt noch an langfristig tragfähigen Wärmekonzepten. Um das Wissen und das Bewusstsein hierfür zu öffnen, haben wir esytrol entwickelt.

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