Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Dollar fällt auf Rekordtief

Die Seitwärtstrends für Ölpreis und Dollar sind gebrochen. Das maßgebliche Muster des letzten Jahres ist wiederhergestellt. Der Dollar fällt, der Ölpreis steigt. Der Dollarverfall ist Folge des schwindenden Vertrauens in die US-Wirtschaft. Der Ölpreisanstieg wird als Wertberichtigung auf Grund des Dollarverfalls angesehen. Das Gros des global gehandelten Öls wird in Dollar abgerechnet. Auf die Ölpreisbildung hatten die US-Rezessionssorgen gestern wenig Einfluss. Unterstützung erhält der Preis derzeit durch kalte Temperaturen im Nordosten der USA. Es ist die Region mit dem größten Heizölverbrauch weltweit. Heizöl hat momentan die Führungsrolle beim Preisanstieg.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kalte Temperaturen in den USA
Wertberichtung wegen Dollarverfall
Raffinerieprobleme in den USA
US-Rezession soll es laut FED nicht geben
Türkische Militäraktion im Irak
Starker Produktionsausfall in Nigeria
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomstreit mit dem Iran
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage könnte in 2008 sinken
Venezuela wird USA weiterhin beliefern
US-Konjunktur vor Rezession
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise bewegen sich annähernd seitwärts. Ölpreisanstieg und Dollarverfall glichen sich gestern aus. Die nun wieder gültigen gegenläufigen Trends für Ölpreis und Dollar werden Heizöl generell verteuern, da Öl einer stärkeren Preisänderung unterworfen ist als der Dollar. Die Überlegung, sich durch den Kauf von Teilmengen eine Handlungsoption für den Fall rückläufiger Preise offen zu halten, ist momentan nicht stichhaltig, da ein Bruch der Trends wenig wahrscheinlich ist.

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