Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Dollar läuft falsch

Technisch ist der zuletzt starke Ölpreisanstieg ausgereizt. Der Markt ist überversorgt. Die OPEC drückt den Korridor des von ihr als fair bezeichneten Preises wieder auf das alte Maß von 70 bis 80 Dollar pro Barrel. Diese Aspekte sprechen für einen Preisrückgang. Es gibt aber auch ganz anders interpretierbare Impulse. Eine Vorabmeldung zu den US-Bestandsdaten deutet auf stark sinkende Vorräte hin. Die EIA (US-Energiebehörde) hebt ihre Prognose für den heimischen Ölbedarf an. Die Liquiditätsspritze der US-Notenbank begünstigt das Treiben der Finanzszene. Aus dieser Gemengelage kann sich ein erneuter Preisanstieg entwickeln. Um ihn auszulösen, bedarf es lediglich der Gewissheit, dass die Ölbestände in den USA deutlich sinken. Heute Nachmittag gibt es Klarheit.

preistreibende (bullische) Einflüsse: FED gibt der US-Wirtschaft noch mehr billigstes Geld
EIA hebt Nachfrageprognose für die USA an
US-Bestände fallen
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA
Chinas Binnenwirtschaft entwickelt sich stark

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Fester Dollar
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach

Unsere Heizölpreise steigen weiter. Erneut kommt der Auftrieb aus dem Gleichtakt von Öl- und Dollarnotierungen, wobei der Dollar den stärkeren Einfluss einbringt. Die US-Währung sollte auf Grund der expansiven Geldpolitik durch die US-Notenbank (FED) eigentlich sinken. Diesen Gefallen tut sie uns derzeit nicht. Das führt dazu, dass der Seitwärtstrend der Heizölpreise in Gefahr gerät. Ein Aufwärtstrend droht. Nach wie vor erwarten wir nicht ernsthaft einen solchen. Wir sehen aber die Finanzindustrie nach dem Geldversprechen der FED bei bester Laune. Das ist kein gutes Zeichen für Heizölverbraucher. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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