Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Dollar stürzt ab

Nun sind alle Preisrichtungen eindeutig. Sämtliche Ölnotierungen einschließlich Benzin befinden sich im Aufwärtstrend. Der Dollar durchläuft einen steilen Abwärtstrend. Während die Ölpreise kurzfristig von Sorgen über die Entwicklungen in Nigeria, im Iran, bei den US-Raffinerien und über die zu erwartenden Hurrikane im Golf von Mexiko geprägt sind, fehlt es im Dollarraum an Zinsphantasien. Alle großen Wirtschaftszonen mit Ausnahme der USA lassen Zinserhöhungen erwarten. Dieser Umstand drückt die Währung auf ein Allzeittief gegenüber dem Euro. Die Ölbörse folgt der mit dem Begriff „angespannt“ charakterisierten Markteinschätzung der EIA (Energy Information Administration). Sie hat noch keine neuen Allzeithochs erreicht. Das wird sich in Kürze wahrscheinlich ändern.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Instabile Lage in Nigeria
Iran gibt sich hart im Atomstreit
Raffinerieprobleme in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Weltwirtschaft wächst stärker als prognostiziert
Charttechnik: stabiler Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juli reaktivieren
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager prall gefüllt
US-Benzinnachfrage könnte sinken

Unsere Heizölpreise stiegen auch gestern weiter an. Die Bewegung verläuft moderat. Der fallende Dollar bremst die Durchschlagskraft des Aufwärtstrends am Weltmarkt zum heimischen Heizöl. Die Weltmarktpreise wirken überhitzt. Daher ist etwas Preisentspannung zu erwarten. Der Binnenmarkt birgt dagegen deutliches Preissteigerungspotential. Die realen Heizölpreise liegen auf Grund der extrem schwachen Nachfrage deutlich unter den kalkulatorischen Heizölpreisen.

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