Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Dollar zeigt Schwäche

Die Ölpreisentwicklung verläuft momentan seitwärts. Es fehlen Nachrichten, die den Preisen eine klare Richtung geben könnten. Benzin behält seine Rolle als Leitprodukt für die aktuelle Preisbildung bei. Der Dollar verliert wieder an Wert.

Der gestrige Handel war im Wesentlichen charttechnisch motiviert. Ölfutures bewegten sich abwärts, ohne ihren längerfristigen Aufwärtstrend in Frage zu stellen. Benzin hielt den Aufwärtstrend am deutlichsten und verhinderte ein stärkeres Nachgeben der anderen Produkte. Lediglich der Dollar zeigt deutliche Tendenzen, seinen über einen Monat laufenden Höhenflug zu beenden. Mit dem Abnehmen der übertrieben guten Stimmung an den Aktienmärkten verliert er seine Stärke.

Die grundsätzlichen Vorraussetzungen für weiter steigende Ölpreise bleiben unverändert. In erster Linie ist die unsichere Lage in wichtigen Förderländern dafür verantwortlich. Zu den bekannten Problemstaaten Irak, Venezuela und Nigeria könnte sich bald auch der Iran gesellen. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den politischen Verhältnissen wird immer deutlicher. Mangels erkennbarer Reformer läuft das Land Gefahr in ein schleichendes Machtvakuum hineinzudriften, das für die wirtschaftliche Entwicklung verheerend wäre.

Die Benzinproblematik in den USA wird über den ganzen Sommer Thema bleiben. Die Wetterämter machen wieder einen Sturm am Horizont aus, der die Frage einer Gefährdung der Ölanlagen im Süden des Landes erneut aufwirft.

Nachdem der Gasölpreis gestern deutlich sank, zieht er heute Morgen wieder an. Die Tonne kostet zur Stunde 238,25$.

Unsere Heizölpreise gaben gestern nach. Sie befinden sich aktuell im Einfluss seitwärts verlaufender Ölpreise und einer eventuell längerfristigen Erleichterung durch die Dollarentwicklung. Mittel und langfristig sehen wir weiterhin die Gefahr steigender Heizölpreise. Als verbraucherfreundlichstes Szenario prognostizieren wir allenfalls eine Seitwärtsbewegung, falls der Dollar wieder einen Abwärtstrend ausbildet. Wir raten weiterhin zum Heizölkauf, um Preissteigerungen zuvor zu kommen.

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