Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Draghi hebt die Stimmung

Mit seinen Äußerungen zur weiteren Politik der EZB hat der Chef der Europäischen Zentralbank die Devisenmärkte für den Euro beflügelt. Er sagte, dass die EZB alles tun wird, was von ihrem Mandat gedeckt ist, um den Euro zu halten. Damit eröffnete er die Hoffnung der Anleger, dass die EZB Staatsanleihen Spaniens und Italiens direkt aufkaufen könnte. Ob der hierdurch ausgelöste „Höhenflug“ nachhaltig ist oder in den nächsten Tagen wieder zunichte gemacht wird, wird sich zeigen. Bisher war die EZB gegenüber solchen Anleihekäufen eher skeptisch und sie sind auch innerhalb der EZB umstritten. Natürlich werden solche Anleihenkäufe insbesondere in Deutschland kritisch gesehen, weil sie die Gefahr von Inflation erhöhen. Derweil wird von Ökonomen über die Kosten einer griechischen Pleite mit und ohne Verbleib in der Eurozone fabuliert. Die Pleite wird kaum noch angezweifelt.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Stützungsaktionen der FED möglich
Zu viele Ölkäufer in Europa
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
OPEC-Produktion sinkt
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schwache Konjunkturaussichten
OPEC produziert noch über Quote
Hohe Ölbestände weltweit (noch)
China importiert Öl aus dem Iran
Schuldenkrise in Europa

Unsere Heizölpreise gaben gestern wieder etwas nach. Sie bewegen sich langsam an den unteren Rand des kurzfristigen Aufwärtstrends. Auch gestern war die scheinbare Wiedererweckung des Euro dafür verantwortlich. Allein der Glaube fehlt, dass diese Entwicklung weitergeht, da die griechische Pleite wie ein dunkler Schatten über dem Eurokurs hängt. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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