Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Druck vom Kessel genommen

Das sind mal ganz andere Töne. Normalerweise äußern sich die OPEC-Offiziellen so, dass der Ölpreis daraus eine gewisse Stabilität ziehen sollte. Nun aber wird eingeräumt, dass die Nachfrage sinken könnte. Dadurch würde logischerweise das bereits vorhandene Überangebot weiter erhöht, wenn man nicht erneute Gegenmaßnahmen träfe. Das allerdings wurde bereits vor Tagen ausgeschlossen. Der Ölpreis muss also unter Druck kommen.

In den USA gibt es momentan einen Preisverfall, weil zu viel Heizöl und Benzin auf dem Markt sind. Heizöl verlor an der NYMEX (New Yorker Warenterminbörse) gestern recht schnell fast 4%. Der Ölpreis ist also bereits unter Druck.

Der Streit um die Irakischen Massenvernichtungswaffen könnte sich entspannen. Es deutet sich an, dass die UNO wieder Waffeninspekteure ins Land schicken kann, um sich ein genaues Bild der Lage zu machen. Darüber hinaus gibt es Bemühungen seitens Saudi Arabien mit einem Friedensvorschlag den Israelisch- Palästinensischen Brandherd zu besänftigen. Dem Ölpreis wird also die Unterstützung entzogen.

Jetzt muss er eigentlich nur noch sinken. Gestern hörte er endlich die Signale, die er seit geraumer Zeit ignorierte. Er gab leicht nach. Bleibt abzuwarten, ob etwas Nachhaltigkeit in die Bewegung kommt. Die Hoffnung sollte man nicht aufgeben, wenngleich sie in den letzten Wochen immer wieder zerstört wurde.

Unser Heizölpreis hält sich an die Vorgaben und zieht ebenfalls gemächlich nach unten. Vielleicht gelingt es ihm in den nächsten Tagen, die Seitwärtsbewegung nach unten zu durchbrechen. Schön wäre es, aber bleiben Sie skeptisch.

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