Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Dynamik entschwindet

Die Versorgungslage wird verhalten positiv eingeschätzt. Gedanken über mögliche Störungen werden verdrängt. In Langfristprognosen werden die Preise tiefer gesehen. Charttechnisch ist das kurzfristige Abwärtspotential ausgereizt. Spekulanten verlieren das Interesse am Öl. Sie wenden sich dem Dollar zu. Aktuell herrscht bei der Preisbewegung der Stillstand.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Politische Unsicherheit in Nigeria und Venezuela
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage in den USA entspannt sich
Produktion der USA normalisiert sich
Irak meldet Förderrekord seit Kriegsausbruch
Milde Temperaturen in Europa
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Angebot müsste eigentlich ausreichen

Unsere Heizölpreise entwickeln sich weiter freundlich. Selbst ein Stillstand bei der Preisbildung am Weltmarkt führt auf Grund der Dollarschwäche zu rückläufigen Heizölpreisen. Da aber die Gefahr eines erneuten Anstiegs der Preise vor und mit der ersten großen Kältewelle fortbesteht, bleibt die Erwartung tieferer Preise hoch spekulativ. Wer die Spekulation liebt, wartet mit dem Kauf ab. Wer sie verachtet, sollte sich eindecken. Die Inlandsnachfrage ist gestiegen. Noch kann sie gut bedient werden. Erfahrungsgemäß schnellt sie in die Höhe, wenn die Preise wieder steigen.

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