Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


ESM angezählt

Trotz des Verlustes des Topratings für den Europäischen Rettungsschirm, das durch die Agentur Moody’s entzogen wurde, bleibt der Euro stabil. Mehr noch - er steigt sogar leicht. Das liegt an den theatralischen Sorgen, die sich die Finanzmärkte um die Haushaltspolitik der USA machen. Dass sich nun so manch ein Europa-Politiker über die Ratingagenturen ärgert, bleibt unverständlich. Vielmehr muss man sich über den ESM ärgern, wenn der Rettungsschirm, der den Euro und damit ja angeblich Europa vor der Finanzbranche schützen soll, durch die Bewertung einer Agentur ins Wanken geraten kann. Trotz der medialen Schwäche des Dollar, zeichnet sich der nächste Abschwung des Euro bereits wieder am Horizont ab. Denn Spanien meldet Schwierigkeiten. Wenn der Fokus von den USA wieder auf den Euro-Raum schwenkt, dann treten auch diese Schwierigkeiten wieder in den Vordergrund. Die Ölpreise neigen tendenziell nach oben, weil die Konflikte im Nahen Osten zunehmen. Der Iran möchte die Atom-Inspektionen beenden. Aber auch der Regierungskonflikt in Ägypten wirkt sich negativ auf den Ölmarkt aus. Das Pulverfass Naher Osten bleibt leider bestehen und hat in der nächsten Zeit preistreibende Wirkung.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Revolte in Ägypten
Explosive Lage im Nahen Osten
China wächst immer noch rasant
Geringe US-Heizölbestände
Lieferausfälle aus Nigeria
Geldvermehrung der Notenbanken
US-Fiskalklippe scheint auflösbar

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Waffenruhe zwischen Israel und Gaza
Wiederaufnahme der Atomgespräche mit dem Iran
Ölangebot hoch
OPEC produziert über Quote
Produzenten bauen Kapazitäten aus
Globale Konjunkturaussichten schwach

Unsere Heizölpreise steigen. Das liegt hauptsächlich an den Ölbörsen. Sie ziehen unsere heimischen Preise mit in die Höhe. Die Aussichten sind eher schlecht, weil sich der Nahe Osten nicht beruhigt. Der Euro erlebt eine unverdiente Stärke. Das kann sich schnell ändern. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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