Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Ein Hauch von Trendwende

Die Ölpreisbildung hängt derzeit am Dollar wie ein Hund an Herrchens Leine. Gestern war Herrchen weit genug gegangen. Er kehrte um. Der Hund folgte widerspenstig. Der Dollaranstieg entwickelt sich zu einem ähnlichen Phänomen wie zuvor der Ölpreisanstieg. Auf einen realen Kern wird eine übertrieben große Spekulationsblase gepflanzt. Die besteht aktuell darin, die europäische Konjunktur in Grund und Boden zu reden. Das stärkt den Dollar. Irgendjemand empfand das Gerede als übertrieben. Er fand Gleichgesinnte. Nun ist erstmal Schluss mit Dollaranstieg. Der Ölpreis als Hund des Spiels könnte damit seinen Boden gefunden haben. Wenn es so wäre, hätte der geneigte Leser erfahren, wie groß der spekulative Anteil im Ölpreis war. Es ist die Spanne zwischen dem Juli-Maximum und dem aktuellen Minimum.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Trendwende beim Dollarkurs
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sinkende US-Konjunktur bringt Nachfragerückgang
Rückgang der OECD-Nachfrage
Weltwirtschaft kühlt sich ab
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf

Unsere Heizölpreise geben marginal nach. Die Grundbewegung ist seit Monatsbeginn seitwärts gerichtet. Aus dem fallenden Weltmarkttrend konnte kein Erfolg erzielt werden. Der Dollar hielt dagegen. Gestern trübten sich die Aussichten für einen weiteren Preisrückgang ein. Kaufwillige sind gut beraten, die Preisbildung eng zu verfolgen. Wer das nicht jeden Tag im Internet vollziehen mag, kann sich mit Hilfe unseres Preisalarms automatisch entsprechend seines Bedarfs informieren lassen. Berücksichtigen Sie bitte, dass die Lieferzeit für eine preisgünstige Bestellung auf Grund der sehr hohen Nachfrage bis zu fünf Wochen betragen kann.

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