Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Ein Tauziehen beginnt

Am vergangenen Freitag stiegen die Ölpreise und der Dollar fiel. Angeblich seien die besseren Wirtschaftsaussichten für das Steigen der Ölpreise verantwortlich, während die Einigung über die Hilfe für Griechenland für einen stärkeren Euro gesorgt hat. Nun heute Morgen zeigt sich, dass sich wohl alles wieder anders entwickelt hat. Denn heute Morgen fallen die Ölpreise und der Dollar steigt wieder. Gerade im letzten Punkt scheint Verwunderung angebracht. Nach anfänglichem Zögern wird in dieser Woche von der größten Volkswirtschaft der Euro-Zone ein Gesetz zur Rettung Griechenlands verabschiedet. So schnell ging das bisher nur in der Finanzkrise. Dabei kann man sich doppelt wundern. Zum Einen, dass heute wieder alles anders sein soll als noch am Freitag. Zum Anderen wundert man sich, warum das in Deutschland überhaupt so lange dauert. Haben unsere Politiker etwa nicht aufgepasst. Ist doch alles ganz einfach. Hier unser Tipp: Von den Erfolgreichen lernen! Die Bundesrepublik leiht sich wegen ihres guten Ratings billiges Geld auf dem Finanzmarkt. Das verleiht sie teurer an die Griechen (das erste Mal Geld verdient). Dann stückelt die Bundesregierung die Kredite und mischt sie mit den deutschen Pensionsforderungen (die können auch niemals gezahlt werden). Dann werden diese Pakete, die wegen der hohen Bonität Deutschlands auch ein hohes Rating erhalten, an gierige Banker verkauft (das zweite Mal Geld verdient). Jetzt ist man das Risiko los. Trotzdem schließt man eine Versicherung für den Fall ab, dass die Kredite platzen. Mit dem Geld, das man verdient hat und sich billig besorgen kann, wettet die Bundesregierung dann gegen Griechenland. Weil man der Stärkere ist und die Herde diesem folgt, geht Griechenland unter und Deutschland verdient an der Wette und an der Versicherung. Griechenland ist kaputt, vielleicht auch große Teile der deutschen Wirtschaft, aber der Haushalt wäre saniert und die Bundesregierung könnte sich bei Goldman Sachs und der Deutschen Bank einreihen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunkturoptimismus
Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Drohende Betrugsklagen gegen Investmentbanken
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise steigen leider weiter. Die internationalen Märkte geben den Takt vor. Dabei ist der schwache Euro keine Unterstützung. Hierzulande kann man nur Druck auf den oder die eigene(n) Abgeordnete/n ausüben, um die Bundesregierung dazu zu bringen, ähnliche Regulierungen auf den Weg zu bringen, wie es Barack Obama in den USA vor hat. Hier ein Link zu ihrem Abgeordneten. Wir müssen im Tauziehen um die Macht in unserem Lande einmal ordentlich an unserer Seite ziehen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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