Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Einigung in letzter Sekunde

Bereits 70-mal in den letzten 50 Jahren gab es in den USA die Auseinandersetzung über die Schuldengrenze. Nur zweimal mussten für einige Zeit Museen und Staatseinrichtungen geschlossen werden. 90 Prozent der Wallstreet-Broker gehen von einer Lösung des US-Schuldenstreits aus. Der Showdown wird jeden Moment erwartet. Die Anleger an den Börsen sind dennoch verunsichert. Zum einen könnten einige Rating-Agenturen dennoch zu dem Urteil kommen, dass die USA die Bestnote verspielt haben. Zum anderen fürchten einige aufgrund der knappen Zeit doch noch einen teilweisen Zahlungsausfall und die damit verbundenen Folgen. Das Risiko wird minimiert. Positionen werden glatt gestellt. Die meisten Akteure gehen im Falle einer fehlenden Einigung von einem zumindest kurzfristigen Kursrutsch an den Ölbörsen aus. Die Angst vor einer weiteren Rezession geht um. Der Verbrauch von Öl würde in den USA zurückgehen. Der über die nächsten Runden gerettete Euro kann heute Morgen von der Uneinigkeit in den USA profitieren. Er steigt kräftig an. Da die Ölnotierungen diesen Anstieg nicht mitmachen können, gewinnt der deutsche Verbraucher ein wenig. Die Heizölpreise geben in der Folge etwas nach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Saudis wollen mehr Geld für ihr Öl
Unruhen in der arabischen Welt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur läuft nicht wunschgemäß
Geringe Benzinnachfrage in den USA
Insgesamt hohe US-Bestände
Freigabe von strategischen Ölreserven
Saudi Arabien hat zuviel Öl im Angebot
Nigeria hat zuviel Öl in Angebot
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise geben etwas nach. Der Euro gewinnt dank der Schwäche des US-Dollars. Der US-Streit um die Schuldengrenze wird wahrscheinlich rechtzeitig beendet werden. Die Börsen nehmen bereits jetzt Teile der Auswirkungen voraus. Sollte die Einigung kommen, könnte ein Erleichterungsschub durch die Kurse gehen. Solange der Streit andauert, kann man aber mit weiter fallenden Heizölpreisen rechnen. Um kurzfristige Einbrüche nicht zu verpassen, empfehlen wir unseren kostenlosen Preisalarm. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Hierfür können wir ein Heizsystem empfehlen, das eine spätere Umstellung des Brennstoffs und eine jederzeitige Zuschaltung von Solarkollektoren ermöglicht. Heizung modernisieren!

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