Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Einkehr

Nun haben sich die Preise auf so etwas wie eine Seitwärtsbewegung eingeschwungen. Stabil sieht die allerdings nicht aus. Sie vermittelt eher den Eindruck einer Kurzparkzone. Auf irgendetwas warten die Finanzspieler offensichtlich. Das zeichnete sich bereits am Vortag ab, als die Chance auf einen Preisanstieg nicht wahrgenommen wurde. Gestern ergab sich ein ähnliches Bild. Am Ölmarkt ignorierte man die Euphorie an den Aktienmärkten weitgehend. Dass in der abwartenden Haltung eine generelle Beruhigung der Preisbewegung liegen kann, ist angesichts des sehr hohen Engagements der Finanzindustrie im Ölmarkt unwahrscheinlich. Hier sind Leute am Werk, die den schnellen Gewinn suchen. Unruhe ist damit Programm.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Bestandsdaten
Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Kalter Winter vorhergesagt
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise geben ein klein wenig nach. Der Weltmarkt lässt das zu. Zur Freude der Verbraucher reicht das nicht. Gefühlt sind die Preise zu hoch, obwohl sie deutlich tiefer stehen als vor einem Jahr. Im Jahresverlauf sind sie stärker gestiegen, als das aus fundamentaler Marktsicht vertretbar wäre. Es hat allerdings keinen Sinn, nun auf Kaufboykott zu setzen. Der wird die weltweit sehr gut gefüllten Heizöllager nicht überlaufen lassen. Vor allen Dingen wird er die Finanzszene, die den Preis maßgeblich bestimmt, nicht beeindrucken. Sie interessiert sich nicht für die realen Marktverhältnisse. Das heißt, die Preise sind von Verbrauchern kaum beeinflussbar. So bleibt ihnen nur die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von der Preisentwicklung zu machen und nach diesem zu handeln. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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