Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


El Baradei im Iran

Immer mehr Analysten kommen zum Ergebnis, dass die Konjunktur der USA ins Stocken gerät. Darauf antworten Stimmen aus der FED (US-Notenbank), dass die FED entschlossen, flexibel und präventiv handeln müsse. Fraglich ist, ob sie überhaupt den Einfluss hat, den man ihr landläufig zuschreibt. Gleichzeitig sind diese Stimmen ein sicheres Zeichen für ein Abkühlen der US-Konjunktur. Hinter diese Sorgen treten die anderen Probleme und Konflikte zurück. Am Wochenende war der Direktor der IAEA (Internationale Atomenergiebehörde) im Iran, um dringende Fragen zum iranischen Atomprogramm zu klären. Er kam, sprach und ging wieder. Es wurde zugesagt, dass die Fragen innerhalb der nächsten 4 Wochen geklärt werden würden. Klingt nach einem Teilerfolg. Allerdings wurden bereits viele Termine vom Iran nicht eingehalten und die Fragen sollten bereits bis Ende 2007 beantwortet sein. Die NYMEX reagiert jedenfalls uneinheitlich. Der Dollar gibt auf Grund der schlechten Aussichten für die US-Konjunktur weiter nach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Terror in Nigeria
Türkische Militäraktionen im Nordirak
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
Goldman Sachs Preisprognose
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
OPEC erhöht Quoten nicht

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur wird einbrechen
US-Temperaturen mild
US-Regierung will Ölkonsum senken
OPEC-Reservekapazitäten ca. 3 Mio. Barrel pro Tag
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
Iran hat Bau an Atombombe vor Jahren eingestellt

Unsere Heizölpreise halten sich auf niedrigerem Niveau als noch vor Tagen. Es ist noch Luft nach unten drin, auch wegen der milden Temperaturen. Die Richtung kann sich aber jederzeit ändern. Die Märkte wollen wieder mal nach oben ziehen und der Iran gibt Anlass dafür. Also zu lange darf man nicht abwarten, sonst ist es zu spät und die Preise steigen wieder.

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