Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Emotionen ausgelebt

Ein erheblicher Teil der Preissteigerungen vom Vortag wurde gestern zurückgenommen. Die Börse brauchte ein Ventil für die Sorgen, die durch den Atomstreit mit dem Iran und die Vorgänge in Nigeria ausgelöst wurden. Das hat sie in der heftigen Preissteigerung gefunden. Die Emotionen wurden abgebaut. Nun wird die Lage wieder nüchterner beurteilt. Man setzt auf eine Verhandlungslösung mit dem Iran, weil beide Seiten auf das Ölgeschäft angewiesen sind. Es bleibt eine charttechnisch bullische Konstellation zurück. Während der Ölpreis ausflippte, hielt der Dollar still. Mittelfristig scheint sich ein Rückgang gegenüber dem Euro einzustellen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Instabile Lage in Nigeria
Weltweites Nachfragewachstum wird beschleunigt
Irakische Förderung auf Tiefststand seit US-Invasion
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
Milde Temperaturen in den USA
OPEC-Generalsekretär will Förderquoten beibehalten
US-Verbraucher sparsamer
Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise stiegen gestern abermals an. Heute sollten sie eher sinken. Vom Weltmarkt kommt Entspannung nach drei Tagen deftiger Preisansteigerung. Teilweise sind die Heizölpreise über die von uns erwartete Grenze gestiegen. Aktuell sieht es so aus, als sei die kurzfristige Spitze erreicht. Noch halten wir an der Einschätzung fest, dass sich die Preise während des Winters seitwärts bewegen werden.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen