Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Emotionsloser Handel

In Nigeria scheint ein Bürgerkrieg vermieden werden zu können. Die Ölförderung im Golf von Mexiko ist rückläufig. Die beiden Meldungen neutralisieren sich in ihrer Wirkung. Neutral blieb auch die gestrige Preisbildung. Emotionen werden wahrscheinlich erst wieder am Mittwoch Nachmittag mit der Veröffentlichung der neuen Daten über die US-Vorräte ins Spiel kommen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Niedrige US-Vorräte
Rückläufige Förderung im Golf von Mexiko
Gefahr von Lieferausfällen wg. Steuerstreit bei Yukos
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Gefahr von Lieferausfällen in unsicheren Förderstaaten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Bürgerkrieg in Nigeria unwahrscheinlich
Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden

Unsere Heizölpreise halten auf hohem Niveau inne. Etwas Preiserleichterung am Weltmarkt wird von einem anziehenden Dollarkurs neutralisiert. Die Anzeichen, dass es zu einer Dollarverbilligung kommen wird, wurden nach dem G7-Treffen der Finanzminister nicht bestätigt. Für die kommenden Wochen sehen wir den Heizölpreis weiter stark steigerungsgefährdet. Wir bleiben daher bei der Empfehlung an Verbraucher mit kleinem aber ausreichendem Vorrat, bis zum Jahresbeginn zu warten. Die Preise sollten sich dann abkühlen. Voraussetzung ist allerdings, dass keine Wettersensationen auftreten.

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