Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Entspannung

Mit einem Strauß von Gründen wurde ein schneller Wechsel von steigenden Preisen zu fallenden Preisen vollzogen. Es gibt Hoffnung, dass es weiter abwärts geht.

Allen voran drückte gestern das Benzin die Preise herunter. Die Urlaubssaison neigt sich dem Ende zu. Die Lager sind noch ausreichend gefüllt. Die Raffinerien in den USA haben ihre Probleme weitgehend gelöst. Die großen europäischen Raffinerien stehen ebenfalls bald wieder zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund verflüchtigten sich die Sorgen um die Benzinversorgung und mit ihnen die Preise.

Es sieht so aus, als schaffte es die UNO, in Sachen Irak der politischen Vernunft eine Lanze zu brechen. Die konkrete Kriegsgefahr konnte für den Moment überwunden werden. Die Parteien kehren an den Verhandlungstisch zurück, um die Einsetzung von Waffeninspekteuren zu beschließen. Damit entfällt ein weiter Grund für die hohen Preise der letzten Tage.

Nigeria ist es offensichtlich ernst mit der Forderung, die Förderquoten zu erhöhen. Derzeit liegen sie bei knapp 1,8 Mio. Barrel pro Tag. Das Land will eine Steigerung auf mindestens 2,2 Mio. Barrel erzwingen. Mal wieder machen Austrittsgerüchte aus der OPEC die Runde. Auch das entzieht dem Ölpreis seinen Boden.

Bei all den bärischen Hintergründen kann der Ölpreis nichts anderes machen, als zu fallen. Gasöl kosten heute Morgen schon wieder weniger als gestern. In Rotterdam können sie die Tonne zur Stunde für 208,75$ erwerben.

Natürlich macht unser Heizölpreis die Abwärtsbewegung auch mit. Er verlor gestern und er verliert heute. Es ist kein Sturmlauf, der da vollzogen wird. Es wird nicht geklotzt, es wird nur gekleckert. Aber es wächst die Hoffnung, dass sich ein nennenswerter Preisrückgang zusammenkleckert.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen