Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Ernstes Säbelrasseln um Atomprogramm

Der Iran zieht das Vorhaben Urananreicherung durch. Die westliche Welt ist brüskiert. Sanktionen werden verschärft. Ein militärisches Eingreifen der USA kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Ahmadinedschad, Irans Präsident, ist zum Krieg bereit. Die Lage ist ernst. Entsprechend wird sie an der Börse gehandelt. Andere Einflüsse werden in die hinteren Reihen gedrängt. So ist beispielsweise das lange dominante US-Wetter out. Die Preise steigen. Da eine Lösung im Atomkonflikt nicht in Sicht ist, muss mit einem anhaltenden Aufwärtstrend gerechnet werden. Der Dollar verliert an Wert, weil es Zinserhöhungsphantasien zum Euro gibt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Nigeria meldet force majeure
OPEC setzt Kürzungen um
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
IEA hebt Nachfrageprognose leicht an
Robuste US-Wirtschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
OPEC produziert über eigenem Grenzwert
Pipelineproblem in den USA behoben
IEA prognostiziert tieferen Preis
Markt gut versorgt

Unsere Heizölpreise ziehen kräftig an. In den letzten Tagen ging es um rund fünf Prozent aufwärts. Unter normalen Umständen erwarteten wir eine Seitwärtsbewegung der Preise. Durch die Eskalation im Atomstreit mit dem Iran ist diese Erwartung nun hinfällig. Aktuell scheint es nur eine Richtung der Preise zu geben. Aufwärts. Die Binnennachfrage ist extrem schwach. Der milde Winter hat den Verbrauch erheblich gedrosselt. Und der Preis macht den Heizölkauf zunehmend unattraktiv.

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