Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Erste Gegenreaktion ist da

Am vergangenen Freitag war es endlich so weit. Die lang erhoffte Gegenreaktion auf die letzten Ölpreisanstiege erfolgte. Auslöser waren schlechte Wirtschaftsdaten aus Großbritannien, die die Aktienmärkte nach unten zogen. Dies wiederum ließ Zweifel an der schnellen Erholung der Wirtschaft aufkommen. Nun wurden auch mal wieder ölmarkteigene Argumente aus der Mottenkiste gekramt. Es wurde über eine schwache Nachfrage, hohe Lagerbestände und hohen Förderreserven der OPEC gesprochen. Als charttechnischer Einfluss kam das Durchbrechen der 80-Dollar-Marke der Ölsorte WTI, die in New York gehandelt wird, dazu. Der Durchbruch der Unterstützung löste weitere Verkäufe aus. Nun hört sich dies alles viel dramatischer an als es ist. Die Abwärtsbewegung ist zwar schön, aber sie ist noch lange keine Trendwende. Wie es exemplarisch an der neuen deutschen Regierung studiert werden kann, hat die politische Klasse entweder noch nicht begriffen was los ist oder sie will es nicht wahr haben oder, noch viel schlimmer, sie weiß es und handelt wider besseren Wissens. Sie verschuldet sich weiter, ob nun mit oder ohne Schattenhaushalt. Und die Art und Weise führt dazu, dass die Spieler an den Börsen mehr Geld bekommen mit dem sie spielen können. Der Dollar, das Wahrzeichen dieser überzogenen Wirtschaftsmentalität, hält auf seinem Weg nach unten kurz inne. Er wird verzockt, genauso wie um das Öl gezockt wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Kalter Winter vorhergesagt
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend
Charttechnik: Öl im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise folgen dem Weltmarkt. Der Stopp wird möglicherweise aber nicht lange anhalten. Wer also aktuell Heizöl benötigt, hat einen guten Moment vor sich. Wer warten kann, muss unter Umständen lange warten können. Noch geht die Party an den Rohstoffmärkten weiter. Die muss man Aussitzen können. Der Abstand zwischen den Krisen wird immer kürzer. Wer einen gut gefüllten Tank hat, kann diese Geduld aufbringen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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