Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Eruptiver Preisausbruch

Nun ist die Heizöl- und Dieselproblematik auf dem Börsenparkett angekommen. Zum Auftakt hat sie einen Preissprung von über 5% hinterlassen. Damit ist der mittelfristige Abwärtstrend gebrochen. Der langfristige Aufwärtstrend bestimmt den Markt. Es deutete sich an, dass die Preisbewegung diese Wendung nimmt. Und es lag auf der Hand, dass sie von Heizöl und Diesel angeführt wird. Diese Produkte sind knapp und werden auf absehbare Zeit knapp bleiben. Die aktuelle Rohölschwemme ist bedeutungslos. Der Dollar wird von der EU-Krise auf immer neue Höhen getragen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Hurrikansaison beginnt
Lieferkürzung der OPEC befürchtet
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Chinas Nachfrage wächst weiter
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag
Wachsende Reservekapazitäten

Unsere Heizölpreise schießen aufwärts. Befürchtungen um eine neue Teuerungswelle werden nun wahr. Die Welle wird von weltweiten Versorgungsängsten getragen. Im Inland sind die Verbrauchertanks extrem leer. Es gibt Nachfragedruck. Er wird vermutlich im Herbst zu Problemen führen, weil dann ein Nachfrageboom einsetzen wird. Auf Grund der nun weiter steigenden Preise werden nötige Käufe aufgeschoben, bis der Zwang einsetzt. In dieser Lage kann man nur raten, den Verstand vor die Hoffnung zu stellen.

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