Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Erwartungen

Was den Markt bewegt, stammt heute komplett aus dem Reich der Spekulation. In Ermangelung der offiziellen Lagerdaten, sie kommen erst spät am Abend heraus, gibt es Meinungen zur Entwicklung. Die rechnen mit einem weiteren Aufbau, weil man von einer anhaltenden Überproduktion fast aller Produzentenländer ausgehen muss. Zu dieser preisdrückenden Annahme gesellt sich die Vorhersage, dass die Temperaturen in den Heizölverbrauchsregionen wieder sinken werden. Damit herrscht wie schon in den letzten Tagen ein Patt der marktbewegenden Einflüsse.

Der Preis bewegt sich vor diesem Hintergrund seitwärts. Im Gasöl-Chart ist seit geraumer Zeit ein ganz leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Im Rohöl-Chart ist er deutlicher ausgeprägt. Er steht im Widerspruch zu der Erwartung, dass das Überangebot an Öl zu einem weiteren Preisverfall führen sollte. Man könnte also vermuten, dass für einen Rückgang der Preise keine schlagkräftigen Argumente mehr vorhanden sind. Denn wenn ein Überangebot bereits zu steigenden Preisen führt, müsste allenfalls eine Beschleunigung des Überangebots her, um dagegen zu halten und die Preise zum Fallen zu bewegen. Und das scheint doch eher abwegig.

Unser Heizölpreis gab gestern etwas nach. Auch heute Morgen ist ein leichter Rückgang zu beobachten. Die Ausschläge sind gering. Da wir wie dargelegt derzeit nicht mit einer deutlichen Abwärtsbewegung rechnen, sondern durchaus Gefahren für einen Anstieg sehen, scheint uns der Moment gut geeignet, die Tanks nachzufüllen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen