Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Erwartungsgemäß

Die Preise stiegen gestern in Erwartung der stark sinkenden US-Lagerbestände deutlich an. Und diesmal haben sich die Analysten mit ihren Prognosen nicht getäuscht. Laut API-Bericht (American Petroleum Institute) sinkt der Rohölvorrat unter den Vorjahreswert. Dass die Preise heute Nacht dennoch einen Aufwärtsruck vermissen ließen, liegt zum einen daran, dass der Lagerrückgang bereits eingepreist ist, und zum anderen an einem kleinen Zusatz in dem API-Report. Dieser diagnostiziert eine momentan rückläufige Nachfrage.

Die API-Daten i.E.:

Rohöl verliert zur Vorwoche 7,4 Mio. Barrel und steht damit 3,2% unter den Vorjahresständen.

Heizöl und Diesel gewinnt 1,7 Mio. Barrel zur Vorwoche und steigt auf einen Stand von 19,3% über dem Vorjahr.

Benzin gewinnt 2,1 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht nun 6,5% über dem Vorjahreswert.

Die Produktion lief den Werten nach gut. Der Nettoverlust beträgt nur 3,6 Mio. Barrel auf Grund der gestiegenen Produktenvorräte.

Von der Seite der politischen Nachrichten wird eine Beruhigung in Irak-Angelegenheiten gemeldet. Das Öl-für-Lebensmittel-Programm, das dem Land Öllieferungen in begrenztem Maß zur Deckung von Grundbedürfnissen der Bevölkerung erlaubt, wurde um 6 Monate verlängert. Eine Missmutsäußerung des Irak gab es aber bereits wieder, da die Warenkontrollen nun verstärkt werden sollen.

Den Morgen-Preisen geben die Nachrichten einen leichten Aufwärtsdrang mit. Gasöl steigt auf 213,5$. Es erreicht damit fast wieder den Jahreshöchststand von Ende März.

Unser Heizölpreis bekommt ebenfalls einen weiteren Auftrieb. Allerdings bleibt der Preis noch ca. 5% unter den Jahreshöchstwerten von Anfang April. Das liegt zum einen am schwächeren Dollar und zum anderen an der sehr geringen Nachfrage nach Heizöl.

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