Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Es bleibt ruhig

Die jüngsten Bestandsmeldungen des API passen in die nachrichtenarme Woche. Sie sollte auf Grund des Unabhängigkeitsfestes in den USA auch weiterhin einen ruhigen Verlauf nehmen. Ab morgen sind die New Yorker Ölhändler im Wochenende.

Das, was das API meldete, wird kaum einen Preisanstieg auslösen. Die Daten sind in allen Belangen recht freundlich für Verbraucher.

Rohöl gewinnt 2,7 Mio. Barrel zur Vorwoche und liegt damit 4,1% über dem Vorjahreswert.

Heizöl und Diesel verlieren 1,1 Mio. Barrel zur Vorwoche. Daraus folgt ein Mehrbestand von 12,3% zum Vorjahr.

Benzin verliert 1,3 Mio. Barrel zur Vorwoche und liegt damit 1,8% unter dem Vorjahreswert.

Bemerkenswert ist allenfalls die Situation beim Heizöl. Hier wurden die übermäßig hohen Bestände der letzten Monate bereits recht ordentlich abgebaut. Dennoch kann der Vorrat als sehr hoch bezeichnet werden. Der Winter, der keiner war, hinterlässt immer noch seine Spuren.

Unser Sorgenkind Benzin gibt sich neutral. Der Bestandsverlauf konnte sich zum Vorjahr trotz eines realen Abbaus etwas erholen. Somit sollte in dieser Woche keine schlechte Stimmung mehr von dieser Seite kommen, vorrausgesetzt die heute Nachmittag veröffentlichten Daten des DOE warten nicht mit Überraschungen auf.

Alles in allem reagierten die Preise in der Nacht und heute Morgen ohne nennenswerte Ausschläge auf die Bestandsmeldungen. Lediglich Gasöl verteuerte sich leicht. Das ist nicht erstaunlich aber auch nicht bedenklich. In Rotterdam kostet die Tonne aktuell 211,50$.

Unser Heizölpreis wird seinen leichten Aufwärtsdrang fortsetzen. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass er dabei an Fahrt gewinnt. Die anziehende Binnennachfrage unterstützt den aktuellen Trend.

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