Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Es geht weiter abwärts

Die Preise bewegen sich abwechselnd rauf und runter. Dabei entwickelt sich ein kurzfristiger Abwärtstrend. Ob dieser Trend sich mittelfristig halten kann, ist fraglich. Langfristig werden die Preise wieder steigen. Die 100-Dollar-Marke ist für das US-Texasöl erst einmal kein Thema, aber auch nicht wirklich gebannt. Die Preissprünge der letzten Tage zeigen, wie schnell sich die Märkte drehen können und wie unsicher die Preisfindung ist. Fundamental hat sich wenig geändert. Die Versorgung mit Öl ist gut, die US-Wirtschaft schwächelt und politisch gibt es immer wieder die gleichen Problemzonen. Das Handelsvolumen ist zurzeit gering, was darauf hin deutet, dass die Marktteilnehmer auf neue Impulse warten. Der Dollar bewegt sich kaum. Am Dienstagabend wird eine neue Zinsentscheidung erwartet. Also auch hier wird gewartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
OPEC erhöht Quoten nicht
US-Bestandsdaten bullisch
Kaltwetterperiode in US-Heizölregion
Raffinerieprobleme in den USA

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran hat Bau an Atombombe vor Jahren eingestellt
OPEC-Reservekapazitäten ca. 3 Mio. Barrel pro Tag
IEA senkt Verbrauchsprognosen
Sorge über US-Konjunkturentwicklung
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
OPEC-Lieferungen gestiegen
OPEC wird Ölinfrastruktur ausbauen

Unsere Heizölpreise geben wieder nach. Dabei gibt es genügend Befürchtungen, dass die Preise jederzeit wieder steigen können. Am Freitag und über das Wochenende waren die Preise bereits ein schönes Stück gefallen. Ob dies heute gehalten werden kann, muss abgewartet werden. Aber wenn man heute kauft, weiß man, dass man zumindest die schlimmsten Preisübertreibungen hinter sich gelassen hat.

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