Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Es soll kälter werden

Ein ganz normaler Tag im Abwärtstrend. Morgens steigen die Preise als Reaktion auf den Rückgang des Vortags. Dieser wird mittlerweile als übertrieben empfunden. Doch mit Handelsstart in den USA setzt der Sog nach unten wieder ein. In New York geht man mit dem Trend und macht dabei Trend. Nun soll es in den Heizölregionen kälter werden. Die prognostizierten Temperaturen gehen unter Normal. Das wird nicht reichen, um den nicht erfolgten Verbrauch des nicht stattgefundenen Winters nachzuholen. Das Gefühl von Ölreichtum wird fortbestehen. Der Preisdruck auch. Der Dollar überrascht uns weiterhin mit Stärke und das besonders, da die Konjunkturdaten in Europa erheblich besser sind als in den USA.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Winterliche Temperaturen prognostiziert
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Winter bisher ausgefallen
OPEC kann Kürzungen kaum durchsetzen
OPEC machtlos gegen Preisverfall
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt
Charttechnik: Öl im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise fallen. Sie gehen vollkommen mit dem Weltmarkttrend. Ein Ende der Bewegung ist nicht in Sicht, allenfalls eine Störung in Form von Wetterprognosen. In Kürze soll etwas Winter kommen. Wenn es so ist, wird die Belieferung behindert. Die derzeit schwache Binnennachfrage wird aber auch auf Schnee zu bewältigen sein. Beste Käuferbedingungen.

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