Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Etwas Frühling für den Preis

Der Aufwärtstrend ist intakt. Die Stimmung ist aber weniger bullisch als die Charts das darstellen. Der Einfluss des Wetters ist passé. Die in den zweistelligen Bereich steigenden Temperaturen nehmen den Bullen dennoch Energie. Die US-Bestandsdaten waren sehr schlecht. Die Nachfrage im ersten Quartal war es auch. Die Nachricht dämpft den Preisauftrieb. An der Börse sucht man die Position zur Lage. Eine solche Situation ist eher für einen Seitwärts- als für einen Aufwärtstrend gut. Der Dollar hat den Seitwärtstrend bereits fixiert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Sinkende US-Bestände
Weltwirtschaft robust
Nigeria meldet force majeure
IEA hebt Nachfrageprognose leicht an

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Temperaturen steigen
China bremst Binnenwachstum
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern
OPEC produziert über eigenem Grenzwert
IEA prognostiziert tieferen Preis
Rohölmarkt gut versorgt

Unsere Heizölpreise kriechen zwischen seitwärts und aufwärts. Noch ist die Richtung nicht beschlossen. Vor dem Hintergrund des ausgefallenen Winters mit der Folge eines erheblich reduzierten Verbrauchs sollte der Aufwärtstrend nicht stattfinden. Aber es gibt immer wieder besorgniserregende Nachrichten, die ihm das Wasser reichen. Im ersten und zweiten Quartal macht die Wettersituation Heizöl hierzulande zu einem fast unverkäuflichen Produkt. Die Nachfrage dürfte erst im Sommer wieder steigen.

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