Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Fallen statt fliegen

Mit positiven Zahlen über die US-Vorräte und unterstützt von milden Temperaturen löst sich die preistreibende Angst um die Heizölversorgung in Luft auf. Den Preisen wird damit der Boden entzogen. Sie befinden sich im freien Fall. -15% in drei Tagen hat Seltenheitswert. Und schon kommt der Eintritt in die 30er-Zone für Rohöl in Sicht. Der längerfristige Aufwärtstrend wankt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Yukos wird zerschlagen
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute Zahlen über US-Vorräte
Temperaturen in den USA überdurchschnittlich hoch
Saudi Arabien will Förderkapazitäten um 15% erhöhen
Rohölversorgung gut
Nachfragerückgang erwartet
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise jagen dem Weltmarkt hinterher. Dort ist Ausverkauf. Dollarregungen sind angesichts des fulminanten Ölpreisverfall bedeutungslos. Es sieht so aus, als ginge der Preisrückgang weiter. Mit Gegenreaktionen auf die Heftigkeit der Bewegung muss gerechnet werden. So rasant wird es nicht bleiben. Der Preisrückgang stimuliert die Nachfrage. Die Lieferzeiten werden länger. Kaufen Sie nicht in letzter Minute!

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