Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Fallende Preise bevorzugt

Wenn es nach der Mehrheitsmeinung geht, werden heute Nachmittag gute Zahlen über die Entwicklung der US-Vorräte veröffentlicht. Die Wetterämter prognostizieren überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Das sind beste Vorraussetzungen, um die Ölpreise tiefer zu stellen. Mittelfristig bleibt der Dollar nach Meinung von Devisenexperten seinem Abwärtstrend treu.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Heizölvorräte für die Jahreszeit zu gering
Gasförderung in der Nordsee gedrosselt
Pipelines im Irak gesprengt
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Yukos wird zerschlagen
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Charttechnik, langfristiger Aufwärtstrend intakt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Temperaturen in den USA überdurchschnittlich hoch
Saudi Arabien will Förderkapazitäten um 15% erhöhen
Rohölversorgung gut
Nachfragerückgang erwartet
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise folgen der Stimmung am Weltmarkt. Dank freundlicher Wetterprognosen fallen sie. Als Trendsetter taugt das Wetter nicht. Dazu ist es zu wechselhaft. Dennoch hat der Markt innerhalb der letzten 24 Stunden einen kleinen Stimmungswandel erlebt. Wenn die Meldungen über die US-Vorräte heute Nachmittag nicht enttäuschen, besteht Aussicht auf weiter fallende Preise. Ob das ausreicht, um aus der Seitwärtsbewegung einen Abwärtstrend zu machen, bleibt eine Frage mit Lotteriecharakter.

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