Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Fallende Preise gewinnen an Dynamik

Wilma ist ?nur? noch ein Stärke-Vier-Hurrikan. Seine Bahn bleibt den Ölanlagen fern. Die US-Gasbestände sind, wie am Vortag die Ölbestände, überraschend deutlich gestiegen. In den USA könnte die Entdeckung der Sparsamkeit auf das Heizverhalten übergreifen. Sämtliche Preise befinden sich in einem klaren kurzfristigen Abwärtstrend. Der Dollar verliert erneut gegen seinen Aufwärtstrend an Wert.
li preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungsängste vor dem Winter
Raffineriekapazitäten knapp
Kalter Winter erwartet
Iran droht mit dem Ölhahn
IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen
Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Öl- und Gasbestände deutlich gestiegen
Vorratslage auskömmlich
USA entdecken Sparsamkeit
Wiederaufbau der US-Ölanlagen geht voran
Freigabe der strategischen Reserven
Überversorgung mit Rohöl

Unsere Heizölpreise fallen. Nun entwickeln sie Dynamik nach unten. Die größte Gefahr dagegen, der Hurrikan Wilma, stellt momentan keine Bedrohung dar. Da das Wetter aber eine unzuverlässige Größe ist, sollte man nach wie vor mit plötzlichem Richtungswechsel rechnen. Es ist ein Moment für Spekulanten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kauft jetzt ein. Wer das Risiko liebt, wartet ab. Die Chance auf tiefere Preise war lange nicht mehr so gut.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen