Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Fed sorgt für niedrige Zinsen bei US-Anleihen

Die Notenbank der USA, Federal Reserve Bank, kurz Fed, sorgt durch einen sogenannten Twist für niedrige Zinsen auf langlaufende US-Anleihen. Sie verkauft aus ihrem Bestand kurzlaufende Anleihen, um dann langlaufende Anleihen zu kaufen. So nimmt sie den Druck des Marktes auf und verringert die Zinsen. Gleichzeitig sieht die Ratingagentur Standard & Poor’s insbesondere für die Exportnationen Europas schlechte Zeiten aufkommen. Die Ratingorgien greifen ohnehin ungebremst um sich. Allerdings erwarten ab kommenden Mittwoch die europäischen Banken frisches Geld von der EZB. Sie sollen Geld in unbegrenzter Höhe zu 1 Prozent erhalten können. Auslöser ist der zum Stocken gekommen Interbankenhandel. Die Banken leihen sich gegenseitig kaum noch Geld. Sofortrendite ist den Banken gewiss, wenn sie dieses Geld in Staatsanleihen investieren, die, wie jeder weiß, höhere Zinsen abwerfen. Dies würde den Euro im Devisenhandel stärken. Es kann aber auch sein, dass die Banken damit etwas ganz anderes machen. Jedenfalls hat der Chef der EZB vor zu großer Hoffnung gewarnt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sanktionen gegen den Iran
Konjunkturaussichten der USA freundlicher
OPEC erhöht Nachfrageprognose
Globale Ölnachfrage wächst

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Bestände steigen
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Schwache Nachfrage der reifen Industriegesellschaften
Saudi Arabien zu Erhöhung der Liefermengen bereit
Libyen baut Produktion rasch wieder auf

Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Mathematisch gesehen, sind die Heizölpreise vergleichsweise günstig. Jedenfalls waren sie seit Anfang Oktober nicht mehr so günstig wie heute. Da Herr Draghi uns keine Hoffnung auf einen stabileren Euro machen will und die US-Notenbank bei der Stützung der eigenen Regierung sehr effizient vorgeht, befürchten wir den weiteren Niedergang des Euro. Auf der Ölseite droht durch den Irankonflikt Ungemach. Nur die Dynamik des Abschwungs lässt auf tiefere Heizölpreise hoffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese merklich tiefer liegen werden, steht aber nur bei 30 Prozent. Damit Sie nicht nur die Heizölpreise, sondern auch die Reichweite Ihres Heizölvorrats einschätzen können, empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab

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