Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Festgefahren

Auf einem Niveau von knapp unter 80 Dollar für das Fass Rohöl aus Texas scheint der Ölpreis derzeit festzukleben. Er bewegt sich durchaus heftig. Das mittlere Niveau bleibt aber unverändert. Der Ölmarkt selbst liefert keine tagesrelevanten Impulse. Die IEA (Internationale Energie Agentur) blickt mit ihrem gestern veröffentlichten World Energy Outlook in die fernere Zukunft. Die sieht sie wegen des Nachfragerückgangs in Folge der Wirtschaftskrise etwas entspannter als vor einem Jahr. Gleichwohl mahnt sie erneut CO2-reduzierende Konsequenzen für den Energiemarkts an. Die werden auch einen positiven Effekt auf die Bezahlbarkeit von Ölprodukten haben. Die Nachfrage wird mit einer Erholung der Wirtschaft bis 2030 um 24 Prozent steigen. Vor zwei Jahren wurden noch Steigerungszahlen von über 50 Prozent genannt. Offensichtlich fließt ein Umdenken der Menschheit bereits heute in die Prognosen ein. Die Preisentwicklung wird relativ moderat eingeschätzt. Bis 2015 würde die 100-Dollar-Marke nur unwesentlich überschritten. Und selbst um 2030 soll das Barrel Öl noch unter 200 Dollar kosten. Der Finanzmarkt wird mit Sicherheit höhere Werte ins Spiel bringen. Wenn das Umdenken nicht auch die Finanzwelt erreicht, werden diese höheren Werte Realität.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Kalter Winter vorhergesagt
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis
Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise ziehen weiter seitwärts. Der Weltmarkt lässt das zu. Im Binnenmarkt baut sich Preisdruck auf, weil die Nachfrage äußerst gering ist. Nun geben die Händler ihre Marge wieder ab, um ein wenig Geschäft zu machen. Kurzfristig halten wir etwas tiefere Preise für möglich. Langfristig sehen wir steigende Preise auf die Verbraucher zukommen. Die tieferen Preise werden keinen spürbaren Effekt auf das Portemonnaie haben, die höheren Preise schon. Nicht zuletzt deshalb sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen