Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Finanzmärkte misstrauen der Euro-Zone

Der Euro gilt weiter als schwach und zerbrechlich. Die Konstruktionsfehler der Einheitswährung und die unterschiedliche Wirtschaftsentwicklung in den einzelnen Euro-Staaten werden ihm zum Verhängnis. Auf der einen Seite gibt es die wirtschaftlich Starken, die immer stärker werden und auf der anderen Seite gibt es die wirtschaftlich Schwächeren, die von den großen Nationen immer mehr an die Wand gedrückt wurden. Dies gilt natürlich nicht ausnahmslos, aber insbesondere für Griechenland und Portugal. Aber selbst Deutschland hat es nie geschafft, seine Schulden zurück zu zahlen. Es könnte nicht mehr lang dauern und Deutschland stünde genauso da, wie Griechenland oder Irland. Und die letzte Idee, die unsere Politik zu diesem Thema hatte, war noch mehr Schulden machen. Diese Politik sei „alternativlos“. Na, wenn die Politik keine Alternativen mehr entwickeln kann, dann kann man auch gleich auf die ganze politische Kaste verzichten und bereits dort Geld sparen. Sie hat sich damit selbst als bedeutungslos hingestellt und von den Finanzmärkten regiert. Dementsprechend spüren Anleger in aller Welt, dass das Notpflaster von 750 Mrd. Euro zwar gewaltig klingt, aber die strukturellen Schwächen nicht beseitigt. Damit steigt der Dollar und das Engagement im Ölpreis wird verringert. Dadurch fällt der Ölpreis und das lässt unsere Heizölpreise fallen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunkturoptimismus
Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
Drohende Betrugsklagen gegen Investmentbanken

Unsere Heizölpreise fallen. Sie werden vom starken Dollar gedämpft. Da die Misere um den Euro noch nicht beendet ist, kann es noch eine Weile so weitergehen. Zurzeit verdient die Finanzindustrie mehr Geld mit dem Untergang des Euro als mit dem Aufpeitschen des Ölpreises. Wirklich stark ist der Preisrückgang leider nicht. Langfristig ist der Ölpreis immer noch im Aufwind, deswegen kann ein zu langes Warten am Ende negativ sein. Aber kurzfristig scheint noch Luft nach unten zu existieren. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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