Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Finanzszene lässt Euro krachen

Öl wurde gestern etwas teurer. Aus amerikanischer Sicht handelt es sich um eine Preisbewegung gegen den Trend. Der ist nämlich im Begriff, abwärts zu drehen. Damit würde er die realen Marktverhältnisse endlich besser abbilden. In London gehandelte Ölpapiere befinden sich nach wie vor im Seitwärtstrend. Die Divergenz der Notierungen wird nicht lange anhalten. Ein schwacher Abwärtstrend als Konsenskurs ist durchaus wahrscheinlich. Der Hauptact des Tages wurde am Devisenmarkt gegeben. Irgendeine US-amerikanische Analystengruppe zweifelt öffentlich an der Qualität des Stresstests, den Europas Banken kürzlich bestanden hatten. Risikobehaftete Staatsanleihen sollen dabei ungenügend gewürdigt worden sein. Die Finanzszene fand an der Spekulation Gefallen und ließ den Euro fallen. Aus europäischer Sicht legte der Dollar kräftig zu.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Verhalten Positives vom US-Arbeitsmarkt
Verhalten Positives über produzierende US-Betriebe
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Unbefriedigende Konjunkturentwicklung
Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise legten zu. Ölnotierungen hatten daran einen Anteil, mit einer vermutlich kurzen Halbwertzeit. Dieser dürfte bald wieder annulliert werden. Der bedeutendere Anteil des in die Höhe geschnellten Dollars gibt mehr Anlass zur Sorge. Die Währung könnte erneut in einen Aufwärtstrend getrieben werden. Man sollte nicht versuchen, hierfür eine Ursache in realen Wirtschafts- und Sozialzusammenhängen zu finden. Es handelt sich um reine Finanzcasinogeschäfte. Sie belasten nicht nur deutsche Heizölkunden. Sie belasten Verbraucher in der ganzen Welt mit Ausnahme der USA. Die Mehrheit von ihnen leidet bitter unter dem dominanten Dollarregime. Hierzulande erwarten wir keine große Veränderung der Heizölpreise. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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