Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Flucht in Aktien und Öl

An den Aktienbörsen herrscht beste Stimmung. Finanzjongleure geben sich bullisch. In Deutschland findet man zum Optimismus immerhin passende Wirtschaftsdaten. Die haben die USA nicht zu bieten, wenn man mal von ein paar Ausreißern aus dem Datengrau absieht. Drauf gepfiffen, sagt die Finanzszene. Der grottenschlechten Dollarentwicklung muss man etwas entgegensetzen, wenn der Wert der Finanzanlagen nicht dahin schmelzen soll. So wird wider die reale Wirtschaftslage in Aktien und Öl investiert. Kurse und Preise steigen. Mit dem physischen Ölmarkt hat das herzlich wenig zu tun. Die eingeschlagene Richtung macht einen stabilen Eindruck. Aktien scheinen in einen Aufwärtstrend zu laufen, der Dollar befindet sich im Abwärtstrend und Öl läuft Gefahr, ebenfalls aufwärts getrieben zu werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Positives über US-Investitionsbereitschaft
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Unbefriedigende Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten
Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise legen schwach zu. Damit folgen sie prinzipiell den Vorgaben der Ölbörsen. Diese sind allerdings stark. Sie werden durch den ebenfalls starken Dollarabschwung gebremst. Die Summe der Einflussfaktoren lässt erwarten, dass die Seitwärtsbewegung der Heizölpreise erhalten bleibt. Gefahr zu Preisauftrieb droht, wenn die bullische Stimmung an den Aktienbörsen überhand nimmt und auf den Ölmarkt überspringt. Dann kann die neutralisierende Wirkung des Dollarabgangs zu schwach werden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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