Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Freundliche Entwicklung

Öl wurde gestern billiger. Ohne den stabilen Aufwärtstrend am Weltmarkt zu stören, bauten die Preise ihre Gegenbewegung aus. Der Dollar konnte seine Gegenbewegung zum Abwärtstrend nicht fortsetzen. Er verbilligte sich wieder. Damit wird doppelter Druck auf die europäischen Heizölpreise ausgeübt.

Dass der freundliche Druck lange anhält, muss momentan noch bezweifelt werden. Denn heute Nachmittag gibt es neue Daten über die US-Vorräte. Und von denen nimmt man an, dass sie weitere Rückgänge in allen Tanklagern belegen. Das würde neue Auftriebskräfte entfachen.

Das Abwärtspotential, das, ohne am Trend zu rütteln, verbleibt, ist fast ausgeschöpft. Es zog seinen Schwung aus den milderen Temperaturen in wichtigen Regionen der USA. Die kurzfristigen Wetterprognosen weisen nun wieder nach unten. Ab dem Wochenende sollte es allerdings erneut wärmer werden. Es ist naheliegend, dass die Preise mit ihren dem langfristigen Trend untergeordneten Schwingungen die Temperaturen widerspiegeln werden.

Sehr deutlich kann man die Preisverhältnisse an unserem 3-Monats-Gasöl-Chart erkennen. Während sich in Dollar notiertes Gasöl im betrachteten Zeitraum um 10% im Mittel verteuerte, änderte sich der in Euro notierte Gasölpreis nicht. Die Ausschläge um die Mittellinie sind in der Dollarnotierung deutlich größer als in der Euronotierung. Nach unserer Einschätzung wird diese Bewegung kurzfristig fortgesetzt.

Gasöl verbilligt sich heute Morgen weiter. Die Tonne kostet 270,75$.

Unsere Heizölpreise entwickeln sich freundlich. Im Süden Deutschlands haben sie Vier-Monats-Tiefs erreicht. Auf eine deutliche Verbilligung der Preise zum aktuellen Niveau mögen wird derzeit noch nicht setzen. Daher raten wir insbesondere im Süden nun zum Kauf. Folgt man den Vorstellungen der Ölanalysten, könnten die Preise im zweien Quartal stärker fallen. Ob uns dann allerdings der Dollar noch so gewogen ist, vermag niemand vorherzusagen.

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