Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Frisches Geld für Banken

Banken senken ihre Preisprognosen für Öl. Sie unterstreichen damit, dass sie eine Abkühlung der Wirtschaft erwarten. Gleichzeitig sehen sie einer verbesserten Angebotslage entgegen, weil die Lieferungen aus Libyen und aus der Nordsee wieder anziehen. Die neuen Schätzungen unterscheiden sich allerdings nur geringfügig von den alten Prognosen. Teilweise sind sie durch die Realität bereits unterboten. Kollapsartige Preiseinbrüche werden nicht angenommen. In Bankenkreisen ist man sich den rettenden staatlichen Händen sicher. Man agiert mit der Garantie, dass geschäftsbedrohende Verluste grundsätzlich zwangssozialisiert werden. Deshalb sind panikartige Preiseinbrüche wie in 2008 unwahrscheinlich. Gestern Abend kündigte EU-Währungskommissar Olli Rehn eine weitere Kapitalspritze für Banken an. Sie soll die Auswirkung einer Griechenlandpleite abfedern. Damit wird die unzureichende Prüfung bei der Vergabe privater Kredite an Griechenland durch die öffentliche Hand ausgeglichen. Finanzjongleure goutierten die Freundlichkeit mit anziehenden Öl- und Aktiennotierungen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Geldspritze für Europas Banken
Mögliche Aufstockung des EFSF
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Staatsschulden in den alten Industrienationen
Griechenland vor Pleite
US-Konjunktur läuft schlecht
EU-Konjunktur gibt nach
Nachfrageprognosen gesenkt
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise schwingen seitwärts. Die Abwärtsbewegung der Ölnotierungen wird durch die Aufwärtsbewegung des Dollars weitgehend neutralisiert. Gestern wechselten beide Notierungen nach der Ankündigung, europäische Banken mit mehr Geld zu unterstützen, die Richtung. Auf die Heizölpreise hat das nur mäßige Auswirkung. Aktuell ziehen sie ein wenig an. Die Chance für einen moderaten Preisrückgang besteht weiterhin. Der große Abgang ist wenig wahrscheinlich aber nicht unmöglich. Es macht Sinn, die Preisbewegungen auf der Suche nach einem freundlichen Kaufmoment eng zu beobachten. Dabei kann unser Preiswecker hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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