Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Günstigere Preise in Sicht

Hierzulande läuft die Konjunktur besser als erwartet. In den USA enttäuscht sie hingegen die Prognosen. Dieser Umstand spiegelt sich in den Aktienindizes wider. DAX schlägt DOW. Wenn es überhaupt eine Nähe zum Ölpreis gibt, dann ist es die des DOW JONES. Der konnte in den letzten Tagen zwar zulegen. Der übergeordnete Trend ist hingegen alles andere als bullisch. Ein erneuter Einbruch liegt in der Luft. Er würde nicht ohne Wirkung auf die Ölpreise bleiben. Diese stehen ohnehin unter Druck, weil die US-Nachfrage permanent hinter den Hoffungen herläuft. Gleichsam als Kontrapunkt zur unbefriedigenden Lage der USA wird die vermeintliche europäische Schuldenproblematik erneut thematisiert. Staatsschulden sind ein globales Phänomen. Europa steht diesbezüglich vergleichsweise gut da. Es ist erstaunlich, dass die Finanzszene es schafft, die Kritik stärker auf den Kontinent als auf den angelsächsischen Raum zu fokussieren. Sie sorgt damit für eine steigende Dollarbewertung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Nachfrage steigt drastisch
Weltweite Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache Konjunkturdaten aus den USA
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise gaben gestern nach. Die Hoffnung auf eine weitere Phase sinkender Preise erhält Nahrung aus den Fundamentaldaten im Mutterland des Öls, den USA und aus der Charttechnik. Es macht Sinn, die Entwicklung in den nächsten Tagen gelassen zu verfolgen. Nicht kaufen sondern gucken. Mit etwas Glück steuert man so auf einen günstigen Kaufmoment zu. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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