Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


G20-Treffen bringt nichts

Das Wochenende stand unter dem Eindruck des Treffens der Finanzminister der größten 20 Volkswirtschaften der Welt in Mexiko. Dort priesen die europäischen Vertreter das Krisenmanagement im Euroraum und erklärten der Welt, dass alles unter Kontrolle sei. Am Freitag honorierten die Devisenmärkte den neuen Geldregen für die Finanzbranche zwecks Griechenland-Rettung mit einem höher notierten Euro. Dieser stieg gegenüber dem Dollar und annullierte für den deutschen Heizölverbraucher den letzten Ölpreisanstieg. Dass hinter den Brandmauern die Verwirrung gerade durch ein Schreiben des Finanzministers ausbrach, der sich vehement gegen höhere Brandmauern, aber immer höher zu beziffernde Finanzhilfen ausspricht, lässt schmunzeln. Der deutsche Finanzminister ließ in einem Schreiben die „lieben Kollegen“ wissen, um was es bei dem Griechenlandpaket, über das heute abgestimmt werden soll, überhaupt geht. Dabei hinterließ er mehr Fragen als Antworten. Die Unsicherheit im Deutschen Bundestag wächst, aber die All-Parteien-Koalition aus CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen wird für eine sichere Rettung des Finanzsystems rund um Griechenland sorgen. Der amerikanische Finanzminister ließ noch kurz vor seinem Abflug zum G20-Treffen verlauten, dass die hohen Ölpreise durch eine weltweit besser laufende Wirtschaft und den Irankonflikt begründet sei. Dem ist nichts hinzuzufügen.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Kriegsrasseln in der Iranaffäre
Ausfälle von Lieferungen aus Südsudan, Jemen, Nigeria
Griechenland bekommt die benötigte Staatshilfe
Raffinerieprobleme in Europa
Globale Ölnachfrage wächst

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: IEA wird Reserven bei Ausfall Irans freigeben
Schwache Nachfrage der reifen Industrienationen
Schwere Schuldenkrise in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise halten ihr Niveau. Der leichte Anstieg beim Öl wurde durch den Anstieg des Euro wieder gut gemacht. Wegen des schwelenden Irankonflikts erwarten wir in den nächsten Monaten eher höhere als tiefere Heizölpreise. Durch einen auskömmlich finanzierten Euro könnten die Heizölpreise noch ein wenig fallen. Allerdings sind die Risiken für weiter steigende Preise höher. Deswegen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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