Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Ganz im Trend

Langsam aber stetig steigen die Preise. Das Plus nach dem gestrigen Handelstag ist zwar verschwindend gering. Der Aufwärtstrend erweist sich aber weiterhin als stabil. Die Stimmung an den Börsen wird von der Sorge über eine Benzin-Lücke in den USA dominiert. Sie wird auch Europa erreichen. Die verschiedenen geopolitischen Einflussmöglichkeiten zeigten keine Wirkung. Der Dollar gewann deutlich an Wert, nachdem die EZB eine für Mai erwartete Zinserhöhung abgesagt hatte.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge um US-Benzinversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Angst vor Hurrikansaison
Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
Chavez annektiert Ölfelder
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte erheblich
Nachfragewachstum stetig
Charttechnik: Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wächst langsamer
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
OPEC produziert über Nachfrage
Vorräte gut
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise steigen. Gestern war der Dollar ausnahmsweise die treibende Kraft. Im Dreimonatschart wird der aktuelle Trend deutlich sichtbar. Er weist moderat aufwärts. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sich das bald ändern sollte. Wahrscheinlicher ist vielmehr eine Beschleunigung des Trends. Günstige Einkaufsmomente lassen sich z.Z. nur auf Basis von Tagesschwankungen erzielen.

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