Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Gegen die eigene Überzeugung

Rund 23,6 Mio. Barrel Öl täglich werden im Juli von den OPEC-Staaten aus der Erde gepumpt. Das entspricht etwas 31,5% der Weltölförderung. Es sind 0,4 Mio. Barrel pro Tag mehr als im Juni.

Monat für Monat übersteigt die tatsächliche Förderung die selbst gesetzten Quoten der OPEC. Die liegen in Summe bei 21,7 Mio. Barrel täglich. Inzwischen hat sich eine positive Abweichung von 8,8% ergeben. Damit müssten die Preise eigentlich unter erheblichem Druck stehen. Der fällt bisher allerdings eher moderat aus.

Als einer der wesentlichen Verursacher der Abweichungen wird Nigeria genannt. Das Land ist mit der Quotierung derart unzufrieden, dass es laut über seinen Austritt aus dem Kartell sinniert.

Der aktuelle Gasölpreis nimmt die Überproduktion gegenüber der Quotierung nicht wahr. Er geht mit 207,75$ für die Tonne in die Woche und liegt damit fast unverändert zu Freitag.

Gleiches gilt für unseren Heizölpreis. Auch er startet unverändert zu Freitag in die neue Woche. Ob sich der momentane Preisdruck in Form von Abschlägen tatsächlich entspannen wird, ist noch reine Spekulation. Aber es wird sicher etwas mehr Klarheit im Verlauf dieser Woche geben.

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