Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Gegenreaktion behindert Abwärtstrend

Die Preise zogen am Freitag deutlich an. Charttechnisch kommt diese Reaktion nicht unerwartet. Ausgelöst wurde sie durch gute Arbeitsmarktdaten in den USA, die ein Abkühlen der Konjunktur in Frage stellen. Neue Rebellenaktivitäten gegen Nigerias Ölindustrie und unerwartet schlechtes Wetter in wichtigen US-Heizölregionen unterstützten die Preisrallye vor dem Wochenende. Eine Kehrtwende zu einem Aufwärtstrend ist wenig wahrscheinlich. Der Dollar wurde von den Arbeitsmarktdaten beflügelt. Er befindet sich weiterhin mittig in einem langfristigen Seitwärtskanal.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Rebellen erhöhen Druck auf Nigerias Ölindustrie
Zweifel an US-Konjunkturabkühlung
Saudi Arabien und VAE werden Lieferungen kürzen
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an OPEC-Kürzungen
OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose
US-Konjunktur scheint sich abzukühlen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise reagieren auf den Preisanstieg am Weltmarkt. Z.Z. sieht es nach einer kurzfristigen Aufwärtsbewegung aus. Die allgemeine Marktbeurteilung büßt aber das klar bärische Prädikat ein. Die Stimmung tendiert zu ?neutral?. Die Nachfrage im Inland kommt von einem sehr hohen Niveau zurück. Das hat bereits in den Margen und den Lieferzeiten Spuren hinterlassen. Beide sanken deutlich. Dennoch sind die Lieferzeiten teilweise über ?normal?.

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