Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Gelddruckprogramm zündet Ölpreise

An den Börsen goutiert man die Ankündigung aus den USA, dass neues Geld in Umlauf gebracht wird. Die Ölnotierungen schwingen sich auf zu einem kurzfristigen Höhenflug. Schon keimt die Hoffnung bei Spekulanten, dass daraus mehr werden könnte. Und in der Tat besteht die Gefahr eines Trendwechsels. Da die Realwirtschaft aber miserabel läuft, bleibt der Gegendruck erhalten. Außerdem gibt es berechtigte Sorgen über die Auswirkung von Gelddruckprogrammen. Die Frage ist, wessen Psyche sich in den nächsten Tagen und Wochen durchsetzen wird. Zur Wahl stehen „Chacka, du schaffst es“ einer kleinen Börsen- und Bankergemeinde, die die alten Zustände wiederhergestellt sehen möchte, „Alles geht den Bach runter“ der ewigen Pessimisten und „Wenn es dir nicht gefällt, mach neu“ der zuversichtlichen Veränderer. Daraus resultieren dann Aufwärts-, Abwärts- oder Seitwärtstrend der Ölpreise. Ein längerfristig erfolgreicher Aufwärtstrend würde nach aktueller Erkenntnis in den alten Problemen enden. Der Preis des Gelddruckens ist ein rasanter Dollarabsturz.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Gelddruckprogramm der USA
Rallye an den Aktienmärkten
OPEC Exporte gefallen
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft
Erholung am US-Häusermarkt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC verzichtet auf weitere Kürzung
Weltweite Nachfrage sinkt
Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise steigen. Sie können sich dem Weltmarkt nicht vollkommen entziehen. Der Dollarverfall dämpft den Einfluss aber deutlich. Die Aussichten für die Heizölpreise trüben sich aus Verbrauchersicht ein. Das ist eine Momentaufnahme. Nach wie vor sind Zweifel angebracht, dass die Preise jetzt aus ihren Tiefen aufsteigen sollten. Ausschließen kann man es nicht. Der Binnenmarkt ist weiterhin belebt. Kleinere Schwierigkeiten und Engpässe gibt es im Süden. Im Großen und Ganzen läuft die Versorgung aber rund. Die Preise sind trotz des Aufstiegs der letzten Tage attraktiv. Dennoch und gerade deshalb ist es sinnvoll, sich vorausschauend mit dem eigenen Bedarf zu beschäftigen, um diesen mittelfristig zu senken. Das ist der sicherste Schutz vor zukünftigen Preiskapriolen. Schauen Sie hierzu mal auf www.esytrol.com.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen