Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Geldflut soll abebben

Die FED liefert den Stoff, von dem Finanzjongleure abhängig sind. Im Dezember wurden erneut unbegrenzte Lieferungen zugesagt. Damit ist jeder Gedanke an einen Entzug obsolet. Die Sucht genießt den staatlichen Segen. Verbraucher bezahlen sie unter anderem durch höhere Ölpreise. Im nun veröffentlichten Protokoll der Dezembersitzung klingt die Sache allerdings anders. Innerhalb der Institution herrscht alles andere als Einigkeit. Die interne Kritik am Drogenprogramm ist so stark, dass sie den Abhängigen Angst einzuflößen vermag. Sie sehen schon das Ende der Lieferungen im Jahresverlauf heraufziehen. Da ist sie also wieder, die Angst der Finanzszene vor der Zukunft. Die Kurse purzelten prompt. Über Nacht wurde Öl billiger. Ein Lauf ist es noch nicht, denn es gibt Interpretationsspielraum zum Protokoll. Vielleicht gelingt einem Finanzdealer noch die Beruhigung seiner Kunden. Wenn nicht, sollte Öl schon in den nächsten Tagen billiger werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl::
US-Fiskalklippe versteckt
Kurden und Libyer blockieren Öllieferungen
China wächst immer noch rasant
Explosive Lage im Nahen Osten

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Geldvermehrung durch Notenbanken infrage gestellt
Warmer Winter in den USA
Liefermengen aus der Nordsee sollen steigen
Produzenten bauen Kapazitäten aus
Globale Konjunkturaussichten schwach

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Der Rückgang der Ölnotierungen wurde durch einen Anstieg des Dollars kassiert. Die in Aussicht gestellte Angst der Finanzwelt ist dennoch ein gutes Zeichen für Verbraucher. Sie sollten nicht von Preisen vergangener Zeiten träumen. Die sind vorbei. Aber sie können sich darauf vorbereiten, in den nächsten Monaten Heizöl mit einem Rabatt einkaufen zu können. Und sie müssen in diesem Jahr weniger Sorgen vor dem Durchmarsch der Preise zu höheren Niveaus haben. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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