Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Geldspritze hilft nicht

Aus den USA werden gute Wirtschaftsdaten gemeldet. Kommentatoren jubeln, als hätte sich die abgestandene Lage in irgendeiner Weise geändert. Finanzjongleure zeigen, was sie davon halten. Sie schicken US-Öl- und Aktiennotierungen in den Keller. Auslöser ihrer pessimistischen Haltung war eine lästerliche Äußerung zur lockeren Geldpolitik der FED seitens des Chefs der Notenbank Philadelphias, Charles Plosser. Er hat die Rolle des Jens Weidmann im Rat der US-Notenbank. Plosser meint, dass die Geldschwemme mehr Risiken als Nutzen birgt. Sie helfe nicht der Wirtschaft, wohl aber der Inflation. Wenn die Wirtschaft nicht anzieht, wird die Ölnachfrage ebenfalls hängen. Diese Einstellung wird an den Börsen populärer. Sie ist ein guter Schutz vor davonfliegenden Ölpreisen.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Gute Konjunkturdaten aus den USA (Eintagsfliege)
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Kritik an lockerer Geldpolitik der FED
Globale Konjunkturaussichten schwach
OPEC produziert über Quote
Schuldenprobleme im Euroraum

Unsere Heizölpreise folgen ihrem Seitwärtstrend. Gestern stiegen sie ein wenig an. Die Änderung war marginal. Die Vorgaben von den Ölbörsen dürften in den nächsten Wochen preisdrückend wirken. Die Entwicklung des Dollar-Euro-Verhältnisses wird den freundlichen Effekt allerdings weitgehend neutralisieren. Ich rechne auf kurze Sicht nicht mit einer deutlichen Änderung des Preisniveaus. Deshalb ist es ratsam, einen knappen Vorrat umgehend aufzufüllen. Wer genug Heizöl hat, um damit bis in den nächsten Februar zu kommen, könnte hingegen auf tiefere Preise im Winter spekulieren. Vielleicht ist bis dahin etwas Panik in den Pessimismus der Börsianer eingekehrt. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen