Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Genug aufwärts?

Am Freitag ging es weiter aufwärts mit den Ölpreisen. Gasöl legte bis Handelsschluss noch einmal um 3,9% zu. Die Händler konnten mal wieder auf einen Strauß von Ursachen zurückgreifen. So musste der plötzliche Kälteeinbruch im Mittleren Westen und Nordosten der USA sowie eine Streikdrohung der Ölarbeiter in diversen Raffinerien in Texas und Kalifornien herhalten. Aus Kuwait wurde ein Unfall in einer Raffinerie gemeldet, der zum Ausfall von 0,6 Mio. Barrel pro Tag führen soll. Allerdings könne er durch andere Anlagen kompensiert werden.

Die Wirkung dieser Meldungen sollte zum Wochenbeginn ihre preistreibende Kraft verlieren. Langsam wird sich die weiter bestehende Überproduktion wieder in den Vordergrund spielen. Die Drohung der OPEC, sie werde bei Nichteinhaltung der Reduktionsbeschlüsse durch Nicht-OPEC-Länder selber auch von der Reduktion absehen, sollte wieder Druck auf die Preise ausüben und sie zum Sinken bringen. Gemeint ist mit dieser Drohung natürlich Russland. Einige Gesellschaften des Landes lassen ihren Expansionsgelüsten derzeit freien Lauf.

Unsere Heizölpreise haben zum Wochenende ein kurzfristiges Hoch erreicht. Wir rechnen nicht damit, dass es nennenswert "getoppt" wird. In den nächsten Tagen sollten die Preise wieder nachgeben. Der Markt ist nach wie vor fast eingeschlafen. Daher wird zu äußerst geringen Margen verkauft.

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