Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Geopolitik treibt Preise

Die Preise haben das Potential zu fallen. Am Ende des gestrigen Handelstages waren sie aber gestiegen. Die politischen Brennpunkte mit Bedeutung für die Industriestaaten sorgten für bullische Impulse. Der Iran entzieht sich den friedlichen Verlockungen der UN-Vetomächte. Nordkorea testet Raketen, die bis in die USA fliegen könnten. Der israelisch-palästinensische Konflikt erreicht eine neue Eskalationsstufe. Die Börse ist beunruhigt. Der Seitwärtstrend ist in Gefahr. Heute steht die Meldung der US-Bestandsdaten auf dem Plan. Um den Trend zu halten, ist ein Aufbau gefragt. Vom US-Arbeitsmarkt wurden positive Daten gemeldet. Schon keimt neue Phantasie zur Zinsentwicklung. Der Dollar wurde gestern deutlich teurer.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Raketentests in Nordkorea
Eskalation der Gewalt zwischen Israel und Palästina
Raffinerieprobleme in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Nachgebende US-Konjunktur
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise verharren am oberen Rand ihrer Seitwärtsbewegung. Die erhoffte Entspannung setzte sich gestern nicht durch. Selbst der Dollar entwickelte sich gegen die bärische Erwartung. Das Risiko eines Übergangs zum Aufwärtstrend wächst.

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