Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Griechenland ein Fass ohne Boden

Nun hat auch der deutsche Finanzminister das Bild vom Fass ohne Boden im Zusammenhang mit der griechischen Staatsschuldenkrise bemüht. Was sagt uns das? Eigentlich müsste es uns sagen, dass kein weiteres Geld mehr nach Griechenland fließen wird. Dies ist aber falsch. Tatsächlich geschah in der europäischen Staatsschuldenkrise immer genau das Gegenteil von dem, was der Finanzminister zunächst veröffentlichen ließ. Also spricht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass auf irgendeinem Weg neues Geld nach Griechenland geht. Der Euro verlor bereits am Freitag ein wenig an Wert, zum Glück auch die Ölnotierungen. Allerdings sind gerade die Verkäufe im Ölmarkt technischer Natur, sodass daraus keine nachhaltige Entwicklung abzulesen ist. Nachhaltig bleibt der Verlust des Vertrauens in den Euro, der immer mehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Keine guten Aussichten für die Heizölpreisentwicklung.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Stützungsaktionen von Politik und Notenbanken erwartet
Kalter Krieg um iranisches Atomprogramm wird heißer
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Nordseeölanlagen im Wartungszyklus
Zu viele Ölkäufer in Europa
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schwache Konjunkturaussichten
IEA senkt Prognosen zur Ölnachfrage
Schuldenkrise in Europa
OPEC produziert noch über Quote
Hohe Ölbestände weltweit (noch)
China importiert Öl aus dem Iran

Unsere Heizölpreise fallen ein wenig. Der Weg nach unten wird durch die Verluste im Ölmarkt verantwortet. Da die Konjunkturdaten aus den USA am vergangenen Freitag gar nicht so schlecht waren, wird der Abgang nur von kurzer Dauer sein. Der Euro bleibt das Sorgenkind. Da immer noch keine vertrauensbildenden Lösungsmodelle auf dem Tisch sind, ist ein weiteres Abbröckeln des Aussenwertes unserer Währung wahrscheinlich. Das verteuert das Heizöl. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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