Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Griechenland und EFSF runter, Euro rauf!

Während in Deutschland die Kanzlerindämmerung herbeigeschrieben wird, bewertet Standard & Poor’s Griechenlands Vorgehen als teilweisen Zahlungsausfall. Der Zahlungsausfall tritt ein, der immer vermieden werden sollte. Dazu gibt die Ratingagentur auch einen schlechten Ausblick für den EFSF zu Protokoll. Das sind Meldungen, die den Euro in der Politikersprache normalerweise an den Rand des Untergangs und mit ihm des ganzen Kontinents gebracht hätten. Zum Glück flutet heute wieder die EZB die europäischen Geldhäuser mit frischem und billigem Geld. Die Vorfreude führte gestern zu einem Anstieg des Euro. Einige schlechte Konjunkturdaten aus den USA wurden zum Anlass genommen, Gewinnmitnahmen zu tätigen und dies führte zu einer technischen Korrektur, bei der automatische Verkäufe getätigt werden, wenn der Ölpreis unter eine bestimmte Marke fällt. Dies hat aber normalerweise keine lange Haltbarkeit. Der Euro bleibt für die hiesige Heizölpreisentwicklung dominant. Dabei stehen Probleme auch dem von Merkel als historisch bezeichneten Fiskalpakt ins Haus. Die Iren sollen in einem Referendum über eben diesen Fiskalpakt abstimmen. So, wie wir die Iren bisher erleben durften, können wir auf eine Ablehnung wetten. Kurz, es steht weiterhin schlecht um den Euro, denn auch Spanien hat wieder größeren Finanzbedarf angemeldet.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Kriegsrasseln in der Iranaffäre
Ausfälle von Lieferungen aus Südsudan, Jemen, Nigeria
Griechenland bekommt die benötigte Staatshilfe
Raffinerieprobleme in Europa
Globale Ölnachfrage wächst

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: IEA wird Reserven bei Ausfall Irans freigeben
Schwache Nachfrage der reifen Industrienationen
Schwere Schuldenkrise in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise gaben gestern weiter nach. Die Ölbörsen laufen zurzeit schwach und die Finanzspritze der EZB führte zu einer netten Vorfreude. Diese beiden Umstände können wiederum den deutschen Heizölverbraucher freuen. Analysten sehen den Ölpreis im laufenden Jahr eher oberhalb der jetzigen Marke. Der Sturm um den Euro ist noch lange nicht durchgestanden. Wir sind deswegen der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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